Startseite
  Über...

http://myblog.de/easyhack

Gratis bloggen bei
myblog.de





Eingabeaufforderung (CMD)

Allgemein

Eingabeaufforderung (auch Prompt, engl. ‚abfragen, auffordern) ist ein Begriff aus dem IT-Bereich und bezeichnet eine Markierung auf der Kommandozeile (Eingabekonsole), welche auf die Stelle verweist, an der man Kommandozeilenbefehle eingeben kann. Dieser Prompt wird typischerweise durch den Kommandozeileninterpreter ausgegeben.

Üblicherweise zeigt der Prompt zusätzlich diverse Informationen an, zum Beispiel den Namen des aktuellen Benutzers oder in welchem Verzeichnis man sich befindet. Ist die Eingabeaufforderung zu sehen, sollte eine Eingabe in den Kommandozeileninterpreter möglich sein. Führt der Rechner einen Befehl bzw. ein Computerprogramm aus, dann erscheint die Eingabeaufforderung des Kommandozeileninterpreters erst wieder, wenn dieses Programm beendet ist (oder das Programm im Hintergrund weiter ausgeführt wird).

Übergibt man am Prompt nicht nur einen Befehl, sondern eine Serie von Befehlen, spricht man von Stapelverarbeitung, die dann den ersten Schritt zum Computerprogramm darstellt.

 

Eingabeaufforderung bei Microsoft 

Die klassische MS-DOS-Eingabeaufforderung hat folgendes Aussehen:

C:>

Der erste Buchstabe einschließlich Doppelpunkt ist die Kennung für den aktuellen logischen Datenträger. Darauf folgt der Pfad zum aktuellen Verzeichnis auf diesem Datenträger. Mit diesem Wert werden alle Programme gestartet. Als Abschluss des Prompts wird das Größer-als-Zeichen verwendet.

Der Prompt passt sich an das aktuelle Verzeichnis an: Tippt man an obiger Stelle CD Ordner (CD … change directory), so wechselt der Interpreter in das Unterverzeichnis C:Ordner, und teilt das mit:

C:>CD Ordner

C:Ordner>

Der Prompt lässt sich per DOS-Befehl oder Umgebungsvariable (SET PROMPT=) anpassen, erweitern oder verkürzen. Durch die Angabe von ANSI-Sequenzen und speziellen Steuercodes sind sogar Farbgebungen, Zeitangaben und andere Dinge möglich.[1]

Unter Windows NT und den darauf basierenden aktuellen Windows-Versionen wurde die Eingabeaufforderung mit verschiedenen internen und externen Befehlen erweitert. Diese ermöglichen umfangreichere Batchdateien als unter purem MS-DOS möglich war. Statt des DOS-Kommandozeileninterpreters COMMAND.COM benutzen die nicht mehr auf DOS basierenden Windows-NT-Systeme außerdem die Neuentwicklung cmd.exe, die zwar eine weitgehend zu COMMAND.COM kompatible, aber nicht die gleiche Oberfläche bereitstellt.

 

Sonstige und Alternativen

Einen Prompt kann man auch bei CP/M-Systemen finden (typischerweise A> etc.), genauso beim Boot-Loader LILO oder im EFI-System. Modems mit dem AT-Befehlssatz haben dagegen typischerweise keinen Prompt. Sie arbeiten als serielles Gerät dennoch zeilenorientiert. Das Ende des vorigen Befehls wird durch die Zeichenfolge OK angezeigt.

Bei Heimcomputern waren die Eingabekonzepte durchweg unterschiedlich, so nutzte beispielsweise der Commodore 64 typischerweise keinen Prompt auf seiner Systemoberfläche, sondern bot eine Art Vollbild-Editor und Interpreter an, der stattdessen die ausgeführten Befehle mit der Zeichenfolge READY. abschloss und den Cursor an den Anfang der darauf folgenden leeren Zeile setzte. Dies schließt natürlich nicht aus, dass bestimmte Anwendungsprogramme oder Systemerweiterungen dennoch eine Eingabeaufforderung verwenden.


 image

 

14.10.14 15:46
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung